beenhere Hier können sich Gemeinden und Kirchenbezirke bewerben

Die Württembergische Landessynode hat beschlossen, Pfarrstellenkapazität im Umfang von 5,0 beweglichen Pfarrstellen für „Innovatives Handeln und Neue Aufbrüche“ zur Verfügung zu stellen.

Gedacht ist an Projekte in Kirchengemeinden und Kirchenbezirken, in denen solche Ansätze im Aufbau sind oder bereits bestehen. Sie haben das Potenzial, in ihrer Idee in anderen Kirchengemeinden und -bezirken in ähnlicher Weise multipliziert zu werden. Ihr Ziel ist es, Menschen für den Glauben zu gewinnen, sie im Glauben zu begleiten und zu einer geistlichen Gestaltung des Lebens zu helfen. Darin sind sie durch eine große Vielfalt gekennzeichnet. Als Projekte innerhalb von Kirchengemeinden oder -bezirken können sie unterschiedliche Schwerpunkte haben: gottesdienstlich, sozial-diakonisch, milieusensibel, lebensweltlich oder gemeinschaftlich orientiert., um nur einige zu nennen.  Sie sind kirchlich und in Gesellschaft sowie den Sozialräumen vor Ort vernetzt.

Neben den Pfarrstellenanteilen können – abgesehen von Fahrtkosten zu den Treffen der so beauftragten Personen oder Aufgaben, die von der Landeskirche beauftragt werden -- von der Landeskirche keine weiteren Ressourcen  personeller oder finanzieller Art oder weitere Sachmittel zur Verfügung gestellt werden, m.a.W. die Projekte müssen autonom finanziert werden. Es steht natürlich in der Hoheit der Kirchenbezirke und -gemeinden, die zusätzlich ausgeschütteten Mittel hier einzusetzen.

Um eine möglichst breite Streuung der Projekte über die Fläche der Landeskirche und auf möglichst viele unterschiedliche Arbeitsfelder zu erreichen, erfolgt die Vergabe in einem zweistufigen Verfahren, das auch eine gewisse Transparenz sicher und Automatismen vermeiden soll:

n  Gemeinden und/oder Kirchenbezirke können ihr Projekt mittels des Fragebogens, der hier zum Download bereit steht, auf dem Dienstweg beim Referat 1.1 des Evangelischen Oberkirchenrates zur Bewerbung einreichen.

 

n  „Bewerbungsfrist“ ist der 1. März 2019.

 

n  Auf die „erfolgreichen“ Projekte können sich dann Pfarrerinnen und Pfarrer bewerben, die „Ausschreibung“ erfolgt lediglich über die Homepages der Referate 1.1. und 3.1, sowie über www.neue-aufbrueche.de; wer einen Antrag gestellt hat, erhält einen Hinweis.

Eine Pfarrperson auf einer solchen beweglichen Pfarrstelle besitzt einen besonderen Sachverstand in Ekklesiologie, Kybernetik, Organisations- und Prozessentwicklung. Sie hat das Vermögen, die Umsetzung und Erprobung des Projekts nicht nur formal zu begleiten und zu fördern, sondern auch theologisch zu reflektieren und hinzuwirken, dass evangelisches Profil gemäß Schrift und Bekenntnis zum Tragen kommt. Es ist ihr ein Anliegen, dass das Projekt überregional bekannt ist. Sie leistet Beratung bei Anfragen von ähnlichen Projekten in Kirchenbezirken und Gemeinden und ist bereit, sich dort beratend und begleitend beim Aufbau ähnlicher Projekte einzubringen.

Für die Begleitung und Multiplikation des Projekts ist ein 25-50% Dienstauftrag für längstens 6 Jahre, ggf. weniger, vorgesehen, der dem Referat 1.1 im Evangelischen Oberkirchenrat zugeordnet ist.

 

 

 

Auskünfte erteilen KR Dr. Frank Zeeb, Gänsheidestraße 2-4, 70184 Stuttgart, Tel. 0711 2149523, E-Mail: frank.zeeb@elk-wue.de;

 

Pfr. Dr. Johannes Reinmüller, Grüninger Straße 25, 70599 Stuttgart, Tel. 0711 45804 9451, E-Mail: johannes.reinmueller@elkw.de.